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Jeder/m Unterhaltspflichtigen wird ein Existenzminimum - der so genannte Selbstbehalt oder notwendige Eigenbedarf - zuerkannt, der je Verwandtschaftsgrad, bzw. Alter der Berechtigten unterschiedlich hoch ist.
Der Selbstbehalt wirkt sich in so genannten Mangelfällen aus, d.h. wenn die/der Unterhaltspflichtige nicht dazu in der Lage ist, die Mindestunterhaltsbeträge aller gleichrangig Berechtigen (= alle minderjährigen Kinder in der ersten Stufe) ohne Gefährdung seines eigenen Existenzminimums zu bestreiten. |
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Letzte Aktualisierung: 01.06.2010 |
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